Kredit für Betreibungen

Grundsätzlich ist es in der Schweiz nicht möglich einen Kredit zu bekommen, solange offene Betreibungen vorhanden sind.

Kann man mit einem Kredit Betreibungen bezahlen? Nein!

Diese Frage ist die häufig gestellteste Frage überhaupt. Und die Antwort lautet klar - NEIN. Bei der Vergabe von Krediten prüft die Bank den aktuellen Betreibungsauszug. Sind dort offene, also nicht bezahlte Betreibungen vorhanden, dann gibt es keine Bank in der Schweiz die Kredite vergibt.

Betreibungen sind also immer selber zu bezahlen. Unter Umständen können Bekannte und Verwandte oder auch der Arbeitgeber um ein Darlehen angefragt werden. Kreditbanken jedoch werden immer ablehnen.

Auf dem Betreibungsauszug sind auch Lohnpfändungen und Verlustscheine aufgeführt, diese werden ebenfalls berücksichtigt. Sind solche vorhanden, gibt es eine Kreditsperre von 2 Jahren (bei Lohnpfändung) und 5 Jahren (bei Verlustscheinen) ab Datum der vollständigen Bezahlung.

Warnung vor falschen Versprechungen

Diverse Anbieter, vor allem Kreditvermittler auf dem Internet behaupten, dass Betreibungen kein Problem sind und bei der Kreditvergabe nicht berücksichtigt werden. Wir warnen ausdrücklich vor diesen falschen Versprechen und mahnen zur Vorsicht.

Unser Tipp

Bezahlen Sie alle Ihre Rechnungen termingerecht und vermeiden Sie Betreibungen. Wenn es einmal zu einer Betreibung gekommen ist, bezahlen Sie diese bevor Sie einen Kredit beantragen. Holen Sie sich unter Umständen einen aktuellen Betreibungsauszug von Ihrem Betreibungsamt. Auch ungerechtfertigte Betreibungen verhindern einen Kredit. Sprechen Sie mit Gläubern über eine Löschung der Einträge auf Ihrem Betreibungsauszug.

Mit der Bereinigung Ihres Betreibungsauszug sind Sie einer Kreditzusage einen grossen Schritt näher gekommen.

Weitere Informationen zu: Pfändungen , Bonität , Betreibungen , Verlustscheine