Kreditkarten vergleichen lohnt sich – Mit der richtigen Auswahl können Sie massiv Geld sparen


Die Kostenstrukturen der Kreditkarten sind nicht einfach zu verstehen. Dazu kommt, dass der Gebrauch des Plastikgeldes von Person zu Person verschieden ist. Ein jüngster Vergleich zeigt jedoch einmal mehr: ein Produkt schwimmt bei allen Verhaltensmustern ganz oben mit: die Cumulus MasterCard der Cembra Money Bank.



In einer kürzlich veröffentlichten Studie von Moneyland wurden 190 Kreditkarten auf dem Schweizer Markt auf Herz und Nieren getestet. Anhand von 3 Nutzerprofilen wurden die Kosten des Plastikgelds verglichen. Das Einkaufsverhalten von Gelegenheitsnutzern, Vielnutzern und Wenignutzern wurden verglichen und die jährlichen Kosten eruiert. Das Resultat: die Gratiskarte Cumulus MasterCard ist immer entweder #1 oder #2 in der Nutzer-Rangliste der günstigsten MasterCards oder Visa Produkten in der Schweiz. Aus den Vergleichen sieht man deutlich, dass das Sparpotential für die Nutzer enorm ist.

Bei der Einführung von eben dieser Kreditkarte im Jahre 2006 wurde das neue Angebote von den übrigen Anbietern noch belächelt. An einer Kreditkarten Tagung hat sogar der Kartenverantwortliche der UBS den Kommentar von sich gegeben: „wir glauben nicht, dass die Schweizer Kunden eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr wünschen.“ Die Platzhirsche machten sich offensichtlich keine Sorgen um Ihre Marktanteile. Sein Kommentar war irgendwie auch verständlich, hatte die UBS zu diesem Zeitpunkt doch rund eine Million Kreditkarten im Portfolio, jede mit einer Jahresgebühr von mindestens CHF 100.- . Mit anderen Worten, am 1. Januar jedes Jahres hatte die UBS bereits Einnahmen von CHF 100'000'000.- auf sicher. Eine komfortable Ausganslage für ein jedes Jahr.

Wenn wir das Rad der Zeit 8 Jahre nach vorne drehen und den Markt von heute ansehen, dann können wir folgendes feststellen: Die UBS, aber auch die anderen Grossbanken, konnte zwar viele der Karteninhaber behalten und ziehen weiterhin beträchtliche, unseres Erachtens unnötige Jahresgebühren von Ihren Kunden ein. Doch das Wachstum der Karten mit Jahresgebühren war in den letzten Jahren nicht berauschen. Jedoch ist das Segment der Gratiskarten geradezu explodiert. Mit ca. 1'000'000 neuen Kreditkarten haben die Gratiskarten den Markt grundlegend verändert. Da diese Karten zusätzlich mit den Loyalitätsprogrammen der beiden grossen Detailhändlern Migros und Coop verbunden sind, ist deren Umsatzverhalten für die Herausgeber sehr attraktiv. Die Schweizer Kunden wünschen also doch eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr und nutzen diese auch aktiv.

Wieso dies Veränderung? Die guten Marke wie „UBS“, "Credit Suisse“, etc. besassen in der Vergangenheit noch die erwünschte Wirkung um die teuren Kreditkarten an den Mann und die Frau zu bringen. Auch wurden diese Produkte häufig im Bündel verkauft, oder gar in die Verkaufsprozesse von anderen Produkten eingeflochten. Wollten Sie ein neues Konto eröffnen, sind Sie oft mit einer Maestro und einer MasterCard nach hause gekommen, welche Sie dann jedes Jahr fast CHF 200.- kostete. Heute informiert sich der mündige Konsument im Internet und vergleicht bevor er kauft. Wie zum Beispiel die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung berichtet, schneiden die Gratiskarten immer besser ab, und die Kunden wissen es auch immer mehr (Artikel hier). Die neu gewonnene Markt Transparenz durch Produkte-Vergleiche und dank dem Internet erodiert die Kraft der Marken und stärkt den Konsumenten, eine rationale Wahl treffen zu können.

Die Neukartenzahlen der letzten Jahre zeigen klar auf: die mündigen Konsumenten wählen rational und meist fällt die Wahl auf diejenigen Produkte, welche die Schweizer Kunden nicht "wünschten". Immer mehr Konsumenten geniessen anscheinend ihre Mündigkeit.

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